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QUANTENPHYSIK & LEADERSHIP: WAS, WENN WIR KOMPLEXE PROBLEME WIRKUNGSVOLLER LÖSEN KÖNNTEN?

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7. Sept.
8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Sept.

Ein Beitrag von Christiane Bourquin über die Macht, durch unser (Unter-)Bewusstsein unsere Realität aktiv zu verändern


Quantenphysik klingt für viele Menschen zunächst nach einer Welt, die mit unserem ganz normalen Businessalltag wenig zu tun hat. Elektronen, Photonen, Quantencomputer … Was aber wäre, wenn die Quantenphysik uns einen neuen Blick auf unser Verständnis von Realität geben könnte? Und uns helfen könnte, selbstbestimmter, zufriedener und erfolgreicher zu leben und zu arbeiten?


Ich bin überzeugt, dass uns Quantenphysik extrem spannende Perspektiven für Führung, die Gestaltung unseres unternehmerischen Alltags und die Lösung scheinbar unlösbarer Probleme bietet.

 


DER BEOBACHTER ENTSCHEIDET


Eine der bekanntesten Erklärungen für die Prinzipien der Quantenphysik ist das Doppelspaltexperiment, das den sogenannten „Beobachtereffekt“ aufzeigt. Vereinfacht gesagt wird Licht – bzw. Lichtteilchen in Form von Photonen – durch zwei Spalte auf eine dahinterliegende Wand projiziert. Werden keine Messungen durchgeführt, um festzustellen, welchen Spalt die einzelnen Teilchen „wählen“, entsteht auf einer Wand ein sogenanntes Interferenzmuster, das durch Lichtwellen erzeugt wird. Wird dagegen eine entsprechende Messanordnung eingesetzt, verändert sich das Ergebnis: Statt des Interferenzmusters zeigen sich nun zwei Lichtstreifen, die dem Verhalten von Materie (z.B. von Murmeln) entsprechen. Das Interessante: Offenbar reagieren die Teilchen darauf, dass ihr Verhalten „gemessen“, also beobachtet wird. Ohne Messgerät – oder Beobachter – reagieren sie wie Licht, mit Messgerät wie Materie. Der „Beobachter“ scheint also den Ausgang des Experiments zu beeinflussen.


Über die genaue Interpretation des Beobachters ist man sich in der Fachwelt uneinig. Die traditionelle Physik erklärt den unterschiedlichen Outcome über die Wechselwirkung mit der Messanordnung. Den Menschen als Teil des Experiments berücksichtigt sie praktisch nicht.  


Holistisch ausgerichtete Autoren wie Eckhart Tolle, Dieter Broers, Joe Dispenza oder Gregg Braden, die sich intensiv mit den Schnittstellen von Quantenphysik, Bewusstsein und menschlicher Entwicklung beschäftigen, gehen hier deutlich weiter. Für sie ist der Mensch (der Beobachter) die entscheidende Variable für die Schaffung der eigenen Realität (sprich: z.B. den Outcome eines Experiments). Er wählt durch seine Aufmerksamkeit bewusst oder unbewusst eine bestimmte Teilchenkonstellation aus einem Quantenfeld der unendlichen Möglichkeiten.


Joe Dispenza beispielsweise schreibt auf dem Klappentext seines Arbeitsbuches ‚Ein neues Ich‘: „Alle Menschen sind fähig, sich die Wirklichkeit, in der sie leben wollen, selbst zu erschaffen.“ Und in seinem Klassiker ‚Busting Loose from the Money Game‘ erklärt Autor Robert Scheinfeld: „Das Spiel des Lebens ist auch nur ein weiteres Spiel. Wir können mit dem Finger schnipsen und alles kreieren, wozu wir Lust haben. Wir haben nur vergessen wie es geht bzw. uns selbst davon überzeugt, dass es nicht so ist.“


Ziemlich anmaßend und abgedreht! Oder?

Oder doch nicht? Man denke auch an Einsteins E=mc² - also: Masse (Materie) und Energie sind äquivalent und ineinander umwandelbar.




Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass absolut ALLES, was sie in der physisch-materiellen Welt sehen, fühlen, riechen, schmecken können, zu 99,9% aus Energie besteht. Denn in jedem Atom befindet sich weniger als 0,1 % Materie. Aber wir glauben, dass diese 0,1% unsere wahre Realität ist, weil sichtbar bzw. messbar und somit Fakt und unveränderlich!

 

WIR GESTALTEN UNSERE REALITÄT – JEDEN TAG


Ich sage: Realität ist das, was du glaubst, das sie ist. Denn Glaube versetzt ja - laut Sprichwort – ganze Berge. Warum nicht? Auch ein Berg besteht ja nun mal zu 99,9% aus ganz neutraler Energie.


Denken wir auch an den Film „The Matrix“: Auch dort wird uns gezeigt, dass die Realität nichts anderes ist als ein riesiges Computerspiel, basierend auf Nullen und Einsen – eben ein „Spiel des Lebens“. Und Protagonist Neo lernte sehr schnell, sich diese Realität nach allen Mitteln der (Kampf-)Kunst untertan zu machen.



Ich weiß vielfach aus eigener Erfahrung, dass es einen entscheidenden Unterschied macht, mit welchen Konzepten, Glaubenssätzen, Gefühlen und Gedanken ich meine eigene „materielle“ Welt betrachte. In meinem eigenen Leben haben sich viele scheinbare Wunder ereignet, wo Menschen mir "Fakten" aufgezeigt hatten, warum etwas nicht funktionieren kann. Und doch hat es funktioniert – weil ich es tief in mir „gewusst“ und entsprechend meinen Fokus und meine Handlungen danach ausgerichtet habe. Und weil ich über Jahrzehnte geübt habe, mit Energien zu arbeiten, z.B. indem ich meine Feinfühligkeit trainiert und gelernt habe, meine Gedanken und Gefühle genau zu beobachten und aktiv zu lenken.


Umgekehrt habe ich oft genug erlebt, wie Menschen, die vor bestimmten Ereignissen, z.B. Krankheiten, Angst hatten, diese Angst so lange mit ihrer Aufmerksamkeit gefüttert haben, bis sie die entsprechenden Ereignisse regelrecht wie ein Magnet in ihr Leben gezogen hatten - durch selbsterfüllende Prophezeiung bzw. durch den Elektro-Magnetismus, der uns als Mensch eben zu eigen ist.


Wir sind schließlich elektromagnetische Wesen. Unsere Gedanken- und Gefühlsaktivitäten erzeugen elektromagnetische Signale, die andere Menschen im Umfeld spüren können, wenn sie sensibel genug sind (Stichworte: Gedankenlesen, Ausstrahlung) - und die sich messen lassen. Zum Beispiel mit EEG- oder MRT-Geräten. Aber es geht noch genauer: Der Psychiater Dr. David R. Hawkins hat beispielsweise eine Frequenztabelle für Gefühle entwickelt und Emotionen einer Skala von 1 bis 1000 Hz zugeordnet. Daraus geht hervor, dass beispielsweise Emotionen wie Angst, Schuld oder Scham sehr niedrig schwingen (im Bereich 1 - 100 Hz) und die Vitalität des Menschen schwächen. Aus anderen Untersuchungen wissen wir, dass eine negative Grundstimmung tendenziell die Fähigkeit beeinträchtigt, Probleme zu lösen - Stichwort: "Fight-Flight-Modus", in dem man nur noch zu einem Tunnelblick in der Lage ist und die großen Zusammenhänge ausblendet. In unserer heutigen Gesellschaft und bei vielen unserer Kollegen oder Mitarbeiter ist der Stresslevel mittlerweile kontinuierlich so hoch, dass in Unternehmen oft der Tunnelblick vorherrscht.


Dort, wo hingegen positive Gedanken und Gefühle wie Dankbarkeit, Freude oder Liebe vorherrschen, die teilweise sehr hoch schwingen (über 500 Hz), findet man in der Regel eine insgesamt bessere körperliche und geistige Fitness vor.


Die logische Folgerung: Wer sich in Problemsituationen eher optimistisch ausrichtet, findet in der Regel schneller eine Lösung. Und manchmal muss man das eben aktiv tun, auch wenn man viel lieber den Kopf in den Sand stecken oder die Bettdecke über den Kopf ziehen würde.


Aber man muss gar nicht unbedingt an den Beobachter-Effekt glauben. Die klassische Psychologie hat viele vergleichbare Prinzipien erkannt - eben auch die Bedeutung von Gefühlen für die eigene Lösungskompetenz oder die Wirkung von Self-fulfilling Prophecy.


Hier ein weiteres Beispiel: Ein Unternehmer ist eher so der Kontroll-Typ und überzeugt: „Meine Mitarbeiter sind nicht erfahren oder schlau genug, Verantwortung zu übernehmen.“ Was passiert? Der Chef muss sein Misstrauen nicht mal laut aussprechen. Allein sein kritischer Blick, seine Körpersprache und seine detaillierten Handlungsvorgaben werden jedem Mitarbeiter signalisieren: „Hier geht es vor allem um Kontrolle, meine Initiative ist hier nicht erwünscht.“ Die Folge: Mitarbeiter warten auf Anweisungen, anstatt Eigeninitiative zu ergreifen und liefern nur noch Dienst nach Vorschrift. Irgendwann sagt sich der Unternehmer: „Ich hab‘s doch gewusst! Meine Leute übernehmen keinerlei Verantwortung! Alles muss ich immer selbst in die Hand nehmen!“ Seine ursprüngliche Erwartung hat über seine Ausstrahlung und sein Verhalten dazu beigetragen, genau das Ergebnis hervorzubringen, das er erwartet hat. Und dieser Unternehmer wird sicherlich kaum Menschen in sein Unternehmen ziehen, die das Können und die Lust haben, sich dort eigeninitiativ einzubringen. Seine Frequenzen (z.B. durch seine Angst vor Kontrollverlust) schwingen einfach viel zu niedrig für solche engagierten Menschen. Die unterschiedlichen Frequenzen "finden sich nicht".


UNSERE INNEREN VORSTELLUNGEN BEEINFLUSSEN UNSER VERHALTEN – UND UNSER VERHALTEN VERÄNDERT DIE REALITÄT, IN DER WIR LEBEN. 


Das gilt für unser Privatleben genauso wie für unseren Beruf. Ein Mensch, der die Welt positiv sieht und an das Potenzial in jedem Menschen glaubt, wird ein Unternehmen anders führen und andere Menschen in sein Unternehmen ziehen als einer, der nicht gern delegiert und die Entwicklungen in der Welt mit Zweifel und Misstrauen betrachtet. Was wir erwarten, worauf wir unseren Fokus richten und welche Bedeutung wir Dingen geben, prägt unser Denken und unser Handeln. Und damit unsere Welt.



Buddha werden folgende Sätze zugeschrieben, die genau dieses Prinzip beschreiben:


☝️ Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte!

☝️ Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen!

☝️ Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten!

☝️ Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter!

☝️ Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal!

 


DESHALB BRAUCHEN WIR EINE UNTERNEHMENSFÜHRUNG, DIE GANZHEITLICH DENKT UND DEN MENSCHEN IN DEN MITTELPUNKT STELLT!


Wenn wir diese Ansätze ernst nehmen, reicht es nicht, ausschließlich auf die physisch-materielle Realität unseres Unternehmens, auf Prozesse oder Kennzahlen zu schauen. Wir dürfen den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen und uns fragen:


Was passiert in mir als Führungskraft und in den Menschen in meinem Unternehmen, die hier täglich ihr ganzes „Menschsein“ mit einbringen?


  • Welche innere Haltung und welche Überzeugungen bringe ich, bringt mein Team mit?

  • Welche Ängste, Erwartungen, unbewussten Muster oder Emotionen?

  • Und welche Wirkung hat all das auf unser gemeinsames Umfeld?


Wir bei WANDEL WAGEN verstehen Unternehmen deshalb nicht als rein materielle Gebilde oder Maschinen mit Input-Output-Charakter. Für uns sind Unternehmen lebendige Organismen. Sie entstehen durch Menschen: durch deren Ideen, Entscheidungen, Beziehungen, Kommunikation, Haltung, Stimmungen, Kultur … und sie stehen im permanenten sichtbaren und unsichtbaren Austausch mit ihrem Umfeld.


Gerade in komplexen Situationen greifen einfache Ursache-Wirkungs-Modelle immer weniger. Märkte verändern sich immer schneller. Menschen sind verschieden und sehr komplexe Wesen. Teams entwickeln eigene Dynamiken. Eine Veränderung an einer Stelle kann völlig unerwartete Auswirkungen an anderer Stelle verursachen.


Je komplexer ein System ist, desto wichtiger ist die Fähigkeit, die „Energie“ hinter den Dingen zu verstehen und zu lenken.

 

FÜHRUNG BEGINNT BEI DIR SELBST


Hier kommt Achtsamkeit ins Spiel. Achtsamkeit bedeutet vor allem, bewusster wahrzunehmen, was in mir passiert, bevor ich automatisch auf etwas reagiere. Vor allem dann, wenn sich bestimmte Probleme oder Situationen immer wieder wiederholen. Oder wenn ein Problem unlösbar erscheint.


Vielleicht muss ich einfach mal die Perspektive auf die Situation ändern? Oder mir bewusst machen, dass ich in meinem Innern etwas verändern könnte?


Das alles kann man lernen! Allein dadurch, dass man sich dafür öffnet!

Sie könnten sich zum Beispiel fragen, welche „Energien“ in Ihrem Arbeitstag vorherrschen:


  • Welche Geschichten erzähle ich mir selbst über mein Unternehmen?

  • Was denke ich über meine Mitarbeiter?

  • Was erwarte ich von meinen Kunden?

  • Wie spreche ich über meine Zukunft?

  • Welche Gefühle bestimmen meine Entscheidungen?

  • Was fühle ich, wenn ich ständig bestimmte Nachrichten konsumiere?

  • Welche Muster laufen automatisch in mir ab?

  • Ist das, was ich gerade tue oder denke für mich förderlich?

 


Manchmal reicht es schon, sich seiner eigenen Gedanken, Gewohnheiten oder Glaubenssätze bewusst zu werden, und ein Problem löst sich in Luft auf. Das habe ich schon x-mal erlebt.


Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass die Unternehmen gerade in diesen Zeiten des Umbruchs Menschen brauchen, die bewusst entscheiden können, welche Gedanken und Erwartungen sie nähren möchten. Menschen, die Verantwortung für ihre Wirkung als "Beobachter" übernehmen, die Intuition und Verstand miteinander verbinden. Die auf die Chancen schauen, statt die Angstszenarien zu füttern. Menschen, die bereit sind, ihre Denkmodelle täglich zu hinterfragen.


Für mich liegt die eigentliche Verbindung zwischen Quantenphysik und moderner Unternehmensführung genau darin, dass wir erkennen, wie viel Einfluss unsere Wahrnehmung, unsere Haltung, unsere Entscheidungen und unser Verhalten tatsächlich auf die Welt - bzw. unser Unternehmen - haben.


WIR entscheiden, ob es eine gute oder eine schlechte Welt ist - durch unsere Aufmerksamkeit und unsere Bewertung der Dinge da draußen. Rosarote Brillen sind insofern ein durchaus probates Hilfsmittel.

Und wenn Sie mir zustimmen, dann wäre doch eine mögliche Frage an Sie selbst:


"Welche Realität möchte ich als Unternehmer oder Führungskraft – wahrhaftig und von Herzen – morgen erleben, und was kann ich dafür tun, dass diese Realität für mich wahr wird?"


Wir von WANDEL WAGEN unterstützen Unternehmer und Führungskräfte dabei, genau solche Fragen praktisch zu beantworten und neue Lösungswege zu entdecken – mit ganzheitlichen Methoden, die Körper, Herz und Verstand wieder mehr miteinander verbinden.


☎️ Wenn Sie herausfinden möchten, welche neuen Perspektiven sich daraus für Ihre Führung und Ihr Unternehmen ergeben, sprechen Sie uns gerne an!

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